Bierwerbung mal anders: Greenpeace unterstützt den Bierabsatz
Schon oft haben wir über kreative Bierwerbung berichtet und es gibt nicht wenige Brauereien die sich über die richtige Werbung viele Gedanken machen und viel Geld investieren. Das es auch anders geht und zwar ganz ohne Kopfzerbrechen und finanziellen Aspekten, hat jetzt Greenpeace gezeigt, wenn auch dieses Guerilla-Marketing eher unbeabsichtigt zu Stande gekommen ist.
Jedenfalls steht seit der Blockadeaktion von Greenpeace gegenüber dem Castor-Transport mit einem Bierlaster das Telefon in der Hütt Brauerei aus Nordhessen nicht mehr still. Die Brauerei gab vor einigen Jahren den besagten LKW in Zahlung und über ein paar Umwege gelang er in das Materiallager von Greenpeace. Diese bauten ihn dann so um, dass er im Inneren einen Container hatte, welcher auf die Straße abgesenkt und mit Stahlröhren befestigt wurde.
Insgesamt 12 Stunden dauerte die Aktion und bescherte der Brauerei eine ungeahnte Bekanntheit. Mittlerweile gab es viele Anfragen, ob es sich bei dem Bier der Hütt Brauerei um das neue “Anti-Atom-Bier” handel und ob die Brauerei mit Greenpeace zusammenarbeite.
Der Inhaber der Hütt Brauerei, Frank Bettenhäuser, äußerte sich in Interviews dazu, dass er selber keine Kenntniss hatte, wo sich der LKW nach dem Verkauf aufhielt. Ebenfalls kündigte er an, dass er in Zukunft die alten LKWs nicht mehr mit Werbung verkaufen wird. Dies hat er sicherlich auch nicht mehr nötig.
Hier könnt ihr euch in Video der Aktion ansehen:
Quelle: Greenpeace e.V.
Im Jahre 2009 produzierte die Hütt-Brauerei knapp 61.000 Hektoliter Bier und 7.500 Hektoliter alkoholfreie Getränke und gehört zu den mittelständischen Brauereien in Deutschland. Insgesamt sind 42 MitarbeiterInnen und zwei Auszubildene bei der Brauerei beschäftigt. Der Umsatz betrug im Jahr 2009 7,5 Millionen Euro. Das Bier der Brauerei bekam bereits mehrere Auszeichnungen der Deutschen Landwirtschafts Gesellschaft und ist regional sehr bekannt und beliebt.
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Category: Bier Werbung





Sehr schöne Geschichte.
Nette Werbung.
Hütt war mir auch noch nicht bekannt, fragt sich ob das nicht Absicht war.
Wenn das Absicht war, dann war es meiner Meinung nach die BESTE Marketingaktion jemals
Aber ich glaube das war wirklich Zufall, denke nicht, dass sich Greenpeace als Werbeträger einspannen lässt. Geld für LKWs müssten sie ja haben.
Felix
Sehr geil
aber das war doch niemals Absicht, wäre sonst was für Hollywood. Grüße S.
war, dann war es meiner Meinung nach