Rückblick: Bierfestivel Biermeile Berlin 2010
Und es war mal wieder so weit, vom 6. – 8. August fand zum 14. Mal das Bierfestival der Genießer – Biermeile auf der Frankfurter Allee in Berlin statt. Und wie in den vergangenen Jahren wollen wir auch dieses Mal unserer Chronistenpflicht nachkommen. Wär doch schade, wenn nich alle Leser erfahren könnten, wie toll es dort war.
Der Bierbaron war dieses Mal mit den zwei Freunden vom letzten Jahr dort, Kollege Volker Robbel nebst Lebensgefährtin Monika Wolff. Verstärkt wurde das Team durch einen ebenso bierfreudigen wie bierkundigen leitenden Oberstaatsanwalt a. D.
Bei bewölktem aber trockenem Wetter machten wir uns auf den Weg, um die ganze Strecke, ca. 3,5 Km abzulaufen und uns umzuschauen, Bier zu probieren und mit den Anbietern und Ausstellern zu sprechen.

Dieses Mal gingen wir etwas früher los, da erfahrungsgemäß am letzten Tag im Laufe des Nachmittags die Besucherzahl ungemein zunimmt und die Menschenmenge fast zu dicht wird, um noch in Ruhe Eindrücke zu sammeln und Gespräche zu führen.
Natürlich waren die großen Namen und Marken aus dem In- und Ausland wie immer vertreten, aber es gab auch die interessanten “Exoten” aus Afrika, Indien, der Mongolei und Vietnam. Wie bei der Grünen Woche gibt es immer ein “Hauptland”, dessen Produkte besonders stark vertreten sind, dieses Mal war es Vietnam. Hier gab es ca. 8 Stände, nicht nur mit Bier, auch mit landestypischen Speisen und touristischen Informationen.
Einige liebgewordene alte Bekannte waren leider nicht vertreten, die netten Männer mit der Leipziger Gose im Ausschank haben wir doch sehr vermisst.
Dafür einige Newcomer, lobenswerterweise kleine, regionale Brauereien. Ein Beispiel ist das Barbarossa Bräu aus Schöllkrippen. Hier war nicht nur das unfiltrierte Kellerbier äußerst lecker, auch die kleinen Probiergläschen waren ein witziger Gag. Den Charme und die Freundlichkeit der netten jungen Damen am Stand kann man nicht genug preisen! Das musste natürlich auf einem Foto festgehalten werden, damit Ihr Euch selber auch davon überzeugen könnt.

Sehr erfreulich war für mich als aufgewachsenen Düsseldorfer, dass meine beiden Lieblingselixiere im Ausschank waren, nämlich Schuhmacher Alt und das Alt vom “Uerige”, “dat leckere Dröppke” aus dem Herzen der Düsseldorfer Altstadt. Da kam schon leichtes Heimweh auf. Es konnte aber mit einigen Gläschen gut gedämpft werden.
Natürlich war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt, besonders auf dem Abschnitt mit den Thüringer Brauereien war die berühmte Thüringer Bratwurst vom Grill der Renner.
Mehrere Bühnen für Live – Auftritte von Bands und Gruppen aller musikalischen Stilrichtungen von Blues über Rock bis zum deutschen Schlager waren aufgebaut, es gab wirklich für jeden etwas. Natürlich auch ein bayerisches Bierzelt mit einer
Blaskapelle, die am späten Vormittag schon ordentlich Dicke – Backen – Musik spielte.
Die Fotos sollen und können Euch nur einen kleinen Eindruck vermitteln, ich kann jedem, der sich für Bier in seinen vielfältigen Formen, Farben, Geschmäckern und Ausprägungen interessiert, nur raten: Kommt und seht und trinkt selber!
Also dann: Bis zum nächsten Jahr!





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Category: Bierfestival












Am international rückläufigen Bierkonsum kann dieser Bericht wohl nichts ändern, aber er macht Durst auf ein leckeres Helles, ein prickelndes Weizen oder auch ein süffiges Dunkles aus deutschen Landen, aber auch an ein mit Urlaubserinnerungen behaftetes exotisches Kaltgetränk. Der Verfasser vermittelt die Kenntnis der Materie mit Charme und Augenzwinkern, man spürt den Connaisseur.
Ein Gruß aus der auch vom Brauereisterben betroffenen niedersächsischen Hauptstadt nach Franken