Brauereivorstellung: Die Genossenschaftsbrauerei Rötz
In diesen Jahr hat mich mein Urlaub in den Bayrischen Wald gelockt. In der Nähe von Waldmünchen haben noch ein paar Verwandte von mir einen Bauernhof. Dieses Jahr habe ich mich für eine bestimmte Brauerei entschieden, weil deren Bier sehr vollmundig süffig und einfach richtig lecker schmeckte, die Genossenschaftsbrauerei in Rötz. Eine Homepage gibt es leider nicht, wer der Brauerei auch einmal einen Besuch abstatten möchte, hier das Google Maps Profil.
Der Braumeister Herr Grassl führte mich durch die Brauerei und erzählte mir viel von dieser. Im Mittelalter fand auf der Hauptstraße in Rötz ein Viehmarkt mit ca. 1000 Kühen statt, natürlich auch mit den Bauern dazu. Auf 100 Metern gab es 25 Wirtschaften. 1812 kauften diese 25 Wirte das Schloss des Bürgermeisters und errichteten dort eine Brauerei.

Noch heute sind diese Wirte aus den Lokalen die Besitzer der Brauerei. Einmal im Jahr gibt es eine Vollversammlung mit dem Braumeister, der dann seine Anliegen und eventuelle Kosten vorbringen kann. So wie Herr Grassl mir erzählt hat, ist es relativ schwer Geld für die Brauerei zu bekommen. Die Wirte geben einfach zur Antwort, dass das Geld, das mit dem Verkauf des Bieres reinkommt, angelegt wird und dann zur Erneuerung der Brauerei benutzt wird.
Leider geht auch in Bayern der Fluch mit den Billigbieren nicht vorbei. So verkauft die Brauerei mittlerweile sehr viel an Privathaushalte, einfach mal klingeln und fragen, wer ein Kiste Bier benötigt. Eine eher unkonventionelle Art und Weise das Bier zu verkaufen, aber warum nicht.

Mit 7000 hl ist sie eine kleinere Brauerei. Im Sortiment gibt es das ganze Jahr über das Vollbier und ein Dunkles. Im März den Bock und im Sommer das Festbier. Beschäftigt sind der Braumeister, zwei Brauer, zwei Fahrer und zwei Damen im Büro. Das Sudhaus das im Jahre 2000 knapp 500.000 Euro gekostet hat ist mittlerweile abbezahlt. Also schlecht läuft die Brauerei zum Glück nicht.
Und wie hat der Braumeister mir wörtlich im Gärkeller erzählt: Hier kommt die Hefe mit dem Zucker zusammen und heraus kommt der Alkohol. Sehr gut! Der Gärkeller ist offen gebaut, so dass der Fuselalkohol besser entweichen kann. Die Brauerei ist alt, klein von außen unscheinbar aber sie hatte das gewisse Etwas. Der Braumeister war sehr freundlich und wie schon erwähnt das Bier sehr empfehlenswert.
Nur kurz erwähnt, bei meiner Tour duch den bayrischen Wald bin ich durch den Ort Rhan gekommen. Originell was die Rhaner Brauerei mit ihrem kleinen Heizungswerk gemacht haben. Wahrscheinlich den größten Bierkasten der Welt erschaffen.


Genossenschaftsbrauerei Rötz eG
Hussenstr. 17
92444 Rötz
Bundesland: Bayern
genossen.roetz@freenet.de
bierfra
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Category: Brauereien






das Rötzer ist mit Abstand beste Bier dieses Planeten. Wer es einmal getrunken hat will es immer wieder trinken, ungelogen.
Danke für die “SUPER” Führung von Herrn Grassl, war eine super Idee der Patienten der Klinik in Rötz!
total oky, mein Lieblingsbier wenn ich nach Rötz komme
Fritz
[...] Parallel zu diesen Bemühungen wird in einem Kreis von Belegschaft und aktiven Unterstüzerinnen und Unterstützern der Schwelmer Brauerei die Möglichkeit der Gründung einer Genossenschaft geprüft. Ganz kurz zusammengefasst sieht der Betrieb eines Unternehmens als Genosenschaft so aus, dass jeder die Möglichkeit bekommt, Anteile am Unternehmen zu erwerben. Bekannt ist das Genossenschaftsmodell vor allem aus dem Mietwohnungsbereich (Baugenossenschaft), der Raiffeisengenossenschaft oder – für die älteren unter uns – den Konsum-Supermärkten. Es gibt aber auch Brauereien, die als Genossenschaften betrieben werden, zum Beispiel die Genossenschaftsbrauerei Rötz. [...]
Das ist der absolute Wahnsinn!!! SUPER Qualität und der Preis entspricht total dem Preis! Kein Fussel… super Geschmack und das Personal ist auch noch sehr hilfsbereit bei direkter Abholung.
Super wieder in Rötz gewesen zu sein! Das auch noch zum Starkbierfest Rötz! Genial was diese wieder geleistet haben! SUPER Wir kommen wieder Herr Grassl Sie wissen wie man mit Kundschaft umgeht! Das als Operpfälzer weiter so!