Das berühmte Glühbier – mit Rezeptvorschlag
Ja die Weihnachtszeit ist wieder mal rum, aber kalt ist es noch immer. Bei uns werden die Weihnachtsmärkte dann zu Silvestermärkte umgenannt und das Glühwein trinken geht somit weiter. Vor ein paar Jahren war ich in Speyer auf dem Weihnachtsmarkt, kam an einer Würstchenbude vorbei und was lese ich Glühbier
Ich habe ja schon viel getrunken aber ein Glühbier noch nicht. Die Vorfreude war groß und dann der Geschmack, halt weihnachtlich aber es war noch nicht der Kracher. Im Internet habe ich dann recherchiert und herausgefunden, dass es Glühbier schon seit Jahrzehnten gibt. Es kommt aus Belgien und wird dort meistens Glühkriek genannt. Auch deutsche Brauereien haben das Glühbier mittlerweile im Sortiment, als fertige Abfüllung.
Da meist solche Fertigabfüllungen nicht der Brüller sind, dachte ich mir, dass es doch auch sicherlich selber herzustellen geht. Hier habe ich für euch zwei Rezeptvorschläge zum nachmachen.
1. Rezept
1 ltr. Dunkles Bockbier
50g brauner Zucker
1 El Honig
1 Pkch. Weihnachtsgewürze oder Nelken, Sternanis, Kadermon, Zimtstange, etc..
45ml Rum bei belieben
1 Schuß Zitronensaft
300 ml Kirschsaft
Erst das Bier erhitzen und den Honig dazu geben. Weihnachtsgewürze 30 Minuten ziehen lassen. Nochmals erwärmen und mit Kirschsaft, Rum, Zitronensaft und den anderen Gewürzen abschmecken.
1/2 ltr. Bier
4 El Zucker
1 Tl Zitronensaft
1 Msp. Zimt
3 Msp. Ingwer
Topf mit Bier langsam erhitzen. Zutaten dazu geben. ca. 5 Minuten ziehen lassen.
Denkt bitte daran das Bier darf nicht kochen, höchstens so um die 60 Grad!!!!
Im November habe ich dann zu meinem Geburtstag einige Flaschen Glühkriek geschenkt bekommen. Auf dem Etikett steht, dass das St. Louis Glühkriek auf der Basis von einem Kriek Lambic, ein spontan vergorenes Bier, dem während des Gärungsprozesses Sauerkirschen zugesetzt wurden (Kirschen: belg. Krieken) gebraut wird. Es wird mit Honig und mit verschiedenen Gewürzen eingebraut und hat ebenfalls einen ganz interessanten, leicht säuerlichen, Geschmack.
Viel Spaß beim ausprobieren!
Autor: bierfra
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Danke für das Rezept. Bei den derzeit herrschenden Temperaturen kann man das Rezept mal gleich ausprobieren.