Bierbörse Karlsruhe vom 04. – 06. September 2009
Nicht zu heiß und auch nicht zu warm, also Topwetter für einen Besuch auf der Bierbörse. Früher gastierte sie ja in Mannheim. Ein Katzensprung von mir entfernt. Jetzt ist sie in Karlsruhe gewesen, es gibt aber zum Glück sehr gute Zugverbindungen, da eine Reise mit dem Auto nicht wirklich empfehlenswert ist. Das Drumherum war echt toll, die Börse fand im Schlossgarten, im Schatten statt. Viele Bierstände, Geschenkartikel, Gläser und gutes Essen waren mit von der Partie.

Was eine wirklich gelungene Idee war, die Probiergläser. Man hat sich eins gekauft und konnte dann an den verschiedenen Ständen ein 0,1 ltr. Bier probieren. Der Preis von 1,- – 1,50 Euro ging auch noch. Enttäuscht war ich eigentlich nur von der Tatsache, dass an jedem Stand mindestens ein Mischbier angeboten wurde. 90% mit Kirsch, dann Banane usw. Die Aussage war diese, wir müssen ja etwas für die Frauen anbieten. (Soll ich lieber sagen für die Jugendlichen)

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300 Biere waren im Angebot, davon alleine über 131 vom Wagen “Haus der Biere”. Ich habe 17 verschiedene kleine Biere probiert, waren fast alle lecker. Start war ein Porter dunkel (Erzquellbrauerei Löbbau), danach ein Weltenburger Barock dunkel, schon hatte ich meine zwei Favoriten am Anfang. Ein Pils von der Rothaus-Brauerei (echt lecker) aber dann ging es schon los. Ein dunkles von der Tschechischen Brauerei Staropramen, Waldmeisterbier von Budweis-Stand, Pils von der Polnischen Brauerei Zywiec und ich weiß wieder warum ich beim deutschen Bier bleiben soll.

Nun ein naturtrübes vom Rastatter Hopfenschlingel (lecker), das Braunbier von Schinner (sehr rauchig), dann ein Schock: Druidenbier von Wäldchenbräu Frankfurt. Um es so zu sagen, ich gab das Bier weiter (Misteln und noch gesündere Sachen) Von der gleichen Brauerei habe ich dann gleich ein Dunkles genommen, oh viel besser. Ein Halleluja von der Kasi-Bräu (echt gut) dann wieder tschechisch Platan, ein dunkles. Von Belgien ein original Kriek (Grimbergen).
Aus Franken gab es nur eine Brauerei, Fischer aus Greuth. Auch hier gab es das berühmte Rauchbier. Gegen Ende ein Augustiner (für mich das beste Export) nochmals tschechisch Derer und zum Schluss ein Märzen naturtrüb von der Ketterer Brauerei, die als einzigen Stand den Chef dabei hatten der Informationen weiter geben konnte.
Karlsruhe war eine Reise wert, die nächste Bierbörse kommt bestimmt. Ich kann sie nur allen Bierfans empfehlen.





Autor: bierfra
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Category: Bierfestival











