Oettinger Brauerei wächst und wächst
Bereits zum 1. August kaufte das bayerische Familienunternehmen Oettinger die Feldschlößchen Brauerei vom dänischen Carlsberg-Konzern. Nun will Oettinger die Braunschweiger Brauerei zu einer wichtigen Zweigstelle im Norden ausbauen um weiter erfolgreich ihrem Geschäftsmodell treu bleiben zu können.
Die Brauerei arbeitet vor allem nach dem Motto, dass kurze Lieferwege direkt zum Händler den Preis des Bieres nach unten treiben. So sagte Oettinger-Chef Dirk Kollmar auf einer Pressekonferenz: “Wir sind der Auffassung, Bier wird nicht besser, wenn man es weiter fährt – auch nicht billiger.”
Oettinger, nach eigenen Angaben mit 6,6 Millionen Hektoliter die größte Brauerei Deutschlands, baut für eine ungenannte Summe nun neue Lagerhallen um vor allem die Logistik im Norden zu verbessern.
Mit Feldschlößchen verleibte sich Oettinger eine Brauerei ein, welche über 2,2 Millionen Hektoliter Liter Jahreskapazität verfügt. Bisher wurden in Braunschweig Eigenmarken für Discounter gebraut aber auch namhafte Biere wie Tuborg und Carlsberg. Auch das bekannte Dosenbier 5,0 Original Pils gehört mit zu der Produktpalette.
Die bekannte Marke Feldschlößchen wird allerdings weiter von Carlsberg vertrieben, da der Konzern die Namensrechte nicht mit verkauft hatte.
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