Bierkonsum der Deutschen bricht ein

Felix | Juli 29, 2009 | Kommentare (2)

Bereits vor einigen Tagen haben wir über die neuen Minuswerte der deutschen Großbrauereien berichtet. Nun zeigte sich auch im Gesamtabsatz, dass dieser im ersten Halbjahr des Jahres 2009 um fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr 2008 eingebrochen ist. Dieses Minus ist so stark, wie nie zuvor! Die aktuellen Zahlen wurden vom Deutschen-Brauer-Bund vorgelegt.

Es herrscht mittlerweile Alarmbereitschaft bei den deutschen Brauereien, so wird auf der einen Seite immer weniger Bier getrunken und auf der anderen Seite werden die Rohstoffpreise und Energiekosten immer höher. Ein Teufelskreis, der entweder zu Lasten der Angestellten mit Entlassungen oder zu Lasten der Konsumenten mit einem höheren Bierpreis abgefedert werden kann. Ebenso kommen der bisher verhaltene Sommer und das Rauchverbot hinzu. “Das macht uns wahnsinnig.”, so der Vizepräsident des Brauerbundes, Michael Weiß.



DER SPIEGEL

Allem Anschein nach, steuert der Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland langsam auf die magischen 100 Liter-Marke zu. Vielleicht wird dieser neue Minusrekord schon in diesem Jahr unterboten werden. Im Jahr 2008 wurden noch 111,1 Liter pro Kopf in Deutschland konsumiert.

Weiterhin kritisierte der Vizepräsident des Brauerbundes den Preiskampf der Brauer. Dabei fand er aber, unverständlicher Weise, Lob für die Billigbier-Brauerei Oettinger. Seinen Aussagen zufolge betreibt diese Brauerei sogar einen gesunden Preiskampf. “Schlimmer für das Image des Bieres ist der Preiskampf der TV-Biere.” Seiner Meinung nach, kann es nicht sein, dass die großen Brauereien ihre Kästen mittlerweile im Angebot für unter zehn Euro verkaufen. Seltsame Aussagen des Vizepräsidenten des deutschen Brauerbundes, die auch rein gar nichts aussagen.

Autor: FvE

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Category: Biere

Kommentare (2)

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  1. Michael Mayer sagt:

    Mein lieber FvE,

    was Sie hier über die verwendeten Rohstoffe bei der Oettinger Brauerei behaupten ist schlichtweg die Unwahrheit und das können wir jederzeit und uneingeschränkt beweisen. Sie sollten nicht etwas behaupten, das Sie nicht hinterlegen können, denn so etwas kann Aua machen. Ich lade Sie recht herzlich ein uns mal zu besuchen. Ich zeige Ihnen gerne unsere Brauerei, die verwendeten Rohstoffe, Zertifikate, Analysen etc. und ich bin mir sicher, Sie werden mehr als staunen.

  2. FvE sagt:

    Hallo Herr Mayer,

    Vielen Dank für ihren Kommentar zu diesem Beitrag und es ehrt uns wirklich sehr, dass sie unser Magazin anscheinend zur Kenntnis genommen haben. Bitte senden Sie ihre EInladung doch an die genannte Adresse im Impressum.

    Was unsere Meinung zu den genutzten Rohstoffen der Brauerei Oettinger geht, beruht dies natürlich nur auf Spekulationen. Selbstverständlich ist es möglich, dass Oettinger auch hochqualitativen Hopfen und andere Rohstoffe verarbeitet. Wir haben dies im Beitrag auch abgeändert.

    Eine Vermutung, warum die Brauerei ihren Kasten Bier für weniger als 4 Euro verkauft, können wir mit Sicherheit aufstellen und vertreten.

    Mit freundlichen Grüßen und bitte nutzen Sie das nächste Mal einen anderen Weg zur Kontaktaufnahme, der Weg über die “Kommentarfunktion” einer Website ohne Email Angabe ist schon äußerst unqualitativ und entspricht ja wohl nicht ihrem Unternehmen.

    Felix vom Endt

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