Bier ABC: B wie Bierkeller
Unter einem Bierkeller versteht man einen unterirdischen, kühlen Lagerraum, in dem Bier bei einer konstanten Temperatur von etwa 4°C gelagert werden kann. Bevor es technische Kühlmöglichkeiten gab, war dies die einzige Möglichkeit, das nicht pasteurisierte und somit unbehandelte und nicht lange haltbare Bier zu lagern. Bei der konstanten Temperatur von 4°C war das Bier so länger haltbar als ohne Kühlung. Daher besaßen viele Brauereien und Lokale solche Bierkeller. Heute gibt es aufgrund moderner Kühlmöglichkeiten und dem Pasteurisieren des Bieres nur noch wenige Bierkeller.
In den Wintermonaten wurden Eisblöcke aus natürlichen Gewässern der Umgebung in den Keller gebracht, die über das Jahr hinweg langsam abtauten und den Keller somit bis zum Winter des Folgejahres konstant bei einer Temperatur von 4°C halten konnten.
In Franken sind noch einige Bierkeller in Betrieb. Viele davon sind kombiniert mit einer Brauerei oder einem Bierlokal. Meist wird im Sommer das Bier unter alten Bäumen vor den Bierkellern zu sich genommen. In Südbayern entwickelte sich so um 1950 der Begriff Biergarten, der heute deutschlandweit bekannt ist.
Gerade jetzt im Sommer, bei heißen Temperaturen, lohnt sich ein Besuch in einem schönen kühlen Bierkeller, am idealsten hat der Bierkeller auch noch einen angerenzenden Biergarten. So lässt es sich dann gut leben!
Einige Infos zu Bierkellern gibt es auf www.bierkeller.de
Autor: Sven
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Category: Bier ABC










