O. O. O. Oettinger und das Billigbier
Ich drinke gerade ein gutes dunkles Export und lese einen Bericht bei welt.de/wirtschaft. “Siegeszug der Billigbiere”, ich kann euch den Bericht nur empfehlen. Ja es stimmt, immer mehr Menschen haben weniger Geld im Geldbeutel und es klingt ja auch verlockend, wenn ein Kasten Bier nur um die 4,-€ kostet. Nicht jeder Biertrinker geniest das Bier so wie wir. Wie haben wir früher gesagt: “Hauptsache es ballert.” Mein Kasten Bier kostet so um die 12,-€, da bekomme ich drei Billige dafür. Meine Frau hat schon gesagt, ich kaufe dir das auch (die Scheidung läuft, hahaha)
Trittin erfand das Dosenpfand und schon gab es kaum noch das Bier in Dosen. Eine billige Variante ist gestorben und da hat die Brauerei Oettinger zugeschlagen. 30% mehr Absatz pro Jahr, 6,6 Millionen hl Ausstoß. Was für Zahlen! Leider Tendenz steigend. Billigbiere haben einen Marktanteil von 25% gegenüber 43% den Premium-Bieren. Doch die Gewichtung verschiebt sich immer mehr.
Billig geht halt auch nur, wenn man einspart. Kein Aromahopfen, keine Sommergerste, wenig Reklame, kein Sponsorring, keine Messeauftritte. Die Aufwendung der Flaschen und Kisten sind plumb. Es gibt keine Zwischenhändler und kein Gastonomiegeschäft.
Wir können nur hoffen, dass nicht noch mehr Brauereien auf das Boot der Billigbiere aufspringen.
Ah tut der Schluck von dem “teuren” dunklen Export gut.
Prost
Autor: bierfra
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Billig Bier = Pennerbier ! Oettinger ist und bleibt für mich immernoch das schlechteste und billigste (vorallem bezogen auf Qualität) Bier.
Da gebe ich dir vollkommen Recht, das Zeug ist wirklich kaum für den menschlichen Genuss geeignet, fällt m. E. unter den Begriff :”aktive Sterbehilfe”.
Aber Hauptsache es dröhnt und ist billig.
Ähnlich schlecht ist auch Sternburg (Export) – liebevoll “Sterni” genannt. Das Zeug schmeckt wie Fuß. Ob nun Hefe oder Pils, man schmeckt doch den Unterschied zwischen gutem und Billigbier. Die ca. 60 Cent Preisunterschied sollte der Geschmack wert sein – gerade, wenn man bedenkt, dass Bier im Restaurant gerne mal 3,50 EUR oder mehr kostet (nebenbei, da gönne ich mir das trotzdem)…
Es ist schön zu sehen, daß es in Deutschland noch Menschen mit Bierkultur wie euch gibt!
Oettinges ist schlimmer als Cholera. Es schmeckt wie Spülwasser, nicht mal Füße sollte man sich damit waschen…
Und mit dieser verdammten Preistreiberei machen sie das Leben für die anderen Brauereien nur unnötig schwer – ich möchte nicht wissen, wieviele kleinere Brauereien wegen diesen Idioten pleite gegangen sind!
Öttinger? Nie im Leben! Ich habe Geschmack!
Wir haben bei uns ( Getränke Friedl in Martinsried bei München ) auch nur ein Billigbier im Sortiment. Die Kunden die bei uns nachfragen wie das Bier schmeckt, bekommen eine ehrliche Antwort: Also “nicht so”. Ich finde die Vielfalt und der Genuß sollten uns schon 12-13€ am Träger wert sein. Sonst geht es uns mal wie den Italienern die zu uns kommen müssen wenn Sie ein gutes Bier trinken wollen.
MfG
Werner Friedl
[...] zu Oettinger findet ihr unter folgendem Artikel bei Lieblingsbier.de: Oettinger und das Billigbier [...]
Ich habe mit Interesse eure Meinungen zu Oettinger gelesen. Da kann ich aber leider nur teils zustimmen. Das Pils, Export, Ur-Typ, Alt etc von Oettinger ist tatsächlich die letzte plörre. Aber habt ihr schon die Weizenbiere von besagter Brauerei probiert? Vom Geschmack u Qualität stehen die einem Franziskaner z.b. in nichts nach. Die Weizenbiere sind sehr gelungen. Und mal ehrlich, ich als Student kann mir ein Paulaner auf dauer nicht leisten, denn für das selbe Geld bekomme ich 2 Kisten hervorragendes Oettinger Weizenbier! Aber wie gesagt: abgesehen vom Weizen geht Oettinger nicht!!! Vielen Dank…
Billigbier= geschmacklos, ekelerregend oder widerwärtig? Wenn ich den Abstieg von Oettinger als Maßstab nehme, ja! Was als Geheimtipp begann hat such zum Massenhype entwickelt und entsprechend ist das derzeituge und wohl auch bleibende Endresultat. Ob Oettinger damit kleinere oder gößere Brauereien in Existenznot bringt sei dahin gestellt. Unsere Brauerei in Paderborn wurde vom Eigner Warsteiner als Lieferant für das untere Preissegment umfunktioniert. Der Kasten für durchschnittlkich 4,99 EUR, da können ähnlich wie bei Dacia kleinere Schwächen toleriert werden. Soweit meine spontanen Gedanken zum Thema Billigbier. Aber, um ganz ehrlich zu sein, auchbei den hochpreisigen Bieren sieht es hinsichtlich Geschmack doch so manches Mal auch nicht besser aus. Ich denke nur an Warsteiner, Jever, Becks, die im Laufe der Jahre stark nachgelassen haben. Wenn schon durchschnittlich 12-15 EUR für eine Kiste berappt werden müssen, dann nur regionale Brauerzeugnisse. Massenplörre
brauche ich nun wirklich nicht mehr.
Kleine Warnung zum Schluß. Es ist zwar flächendeckend in ganz Deutschland zu bekommen, aber kauft kein Paderborner Bier in der Dose.
[...] gerät man sicherlich auch erstmal ins Stocken, wenn man nicht gerade Bierbrauer ist. Egal ob Billigbier oder Qualitätsbier, Pils entsteht immer auf die gleiche Weise, aber es gibt eben Qualitätsunterschiede. Wie wird Pils [...]