Bier News: Inbev verschärft Übernahmetaktik

Felix | Juli 7, 2008 | Kommentare (2)

Das Pokern um die Übernahme des US-Brauereikonzern Anheuser-Busch durch den belgischen Braukonzern Inbev geht in eine neue Runde. Nun verkündete der belgische Brauereigigant, dass er den jetzigen Verwaltungsrat der Amerikaner loswerden möchte und dann diesen mit eigenen Leuten besetzen werde. Dies klingt erstmal unmöglich, ist aber theoretisch machbar.

So will der zweitgrößte Brauriese der Welt den Verwaltungsrat dann zur Annahme des mehr als 46 Milliarden Dollar (29 Milliarden Euro) schweren Übernahmeangebot zwingen. Anheuser-Busch, zu dem die unter anderem die US-Marken Budweiser und Bud Light gehören, lehnte diese Offerte als bislang zu niedrig ab. Inbev, zu dem unter anderem Beck`s, Hasseröder, Franziskaner und Diebels gehören würde durch einen Kauf zum globalen Branchenführer aufsteigen.

Der Clou an der Sache ist, dass die Aktionäre von Anheuser-Busch die Führungsspitze auch ohne einem besonderen Anlass austauschen können. So kann das Management und auch die Familie Anheuser-Busch wegen der breiten Streuung der Aktien eine Übernahme nicht aus eigener Kraft verhindern. Inbev hat bereits eine Liste mit 13 eigenen Kandidaten zur Neuwahl der US-Börsenaufsicht SEC vorgelegt. Ebenfalls wurde bereits ein US-Gericht eingeschaltet.

Wir sind gespannt wie dieses Spielchen enden wird, lehnen uns zurück und trinken ein gemütliches Bier der oberfränkischen Privatbrauerei GROSCH.

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Category: Biere

Kommentare (2)

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  1. [...] ohne jedwede Auflagen, stehe im Fokus. Auch der Austausch des Managements von Anheuser-Busch (Lieblingsbier.de berichtete) durch InBev will von Seiten der Amerikaner verhindert [...]

  2. braumeister sagt:

    da lobe ich mir die kleinen privaten brauereien und deren einsatz rund um den gerstensaft. dieses ewigen fusionieren und uebernehmen, wo soll das noch hinfuehren. deshalb mein aufruf, staerkt die privaten klein- und mittelstaendischen brauerein und nicht die grosskonzerne. der endverbraucher entscheidet!!!!!

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